Forschungszulage neu gedacht – Mit KI-Unterstützung schneller zur Förderung

Datum: 01.06.2026

, 16:00-17:00 Uhr

Organisator: AiF InnovatorsNet

, öffentlich

Innovationen entstehen dort, wo Ideen konsequent weiterentwickelt und in konkrete Projekte überführt werden. Genau hier bietet die Forschungszulage Unternehmen eine attraktive Möglichkeit, eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten finanziell zu stärken und zusätzliche Spielräume für Innovationen zu schaffen.

Im Rahmen dieser digitalen Veranstaltung des AiF InnovatorsNet erhalten die Teilnehmenden einen praxisnahen Überblick über die Grundlagen, aktuellen Entwicklungen und neuen Möglichkeiten rund um die Forschungszulage. Dabei werden nicht nur die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen verständlich erläutert, sondern insbesondere konkrete Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt.

Die Veranstaltung zeigt auf:

  • welche Projekte förderfähig sind,
  • wie typische Herausforderungen bei der Antragstellung erfolgreich gemeistert werden können,
  • welche strategischen Chancen sich insbesondere für mittelständische Unternehmen ergeben,
  • und wie digitale sowie KI-gestützte Lösungen den gesamten Prozess erheblich vereinfachen können.
Ein Arbeitstisch, an dem mehrere Personen sitzen und arbeiten.

Ein besonderes Highlight ist die Vorstellung des KI-Tools Easy-FZul. Die Teilnehmenden erfahren, wie sich Anträge zur Forschungszulage schneller, strukturierter und deutlich effizienter erstellen lassen – von der ersten Projektidee bis hin zum laufenden Projektmanagement inklusive Zeiten, Projektplänen und Dokumentation.

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Innovationsverantwortliche sowie Projektleitende, die ihre Innovationsprojekte professionell fördern lassen und gleichzeitig administrative Aufwände reduzieren möchten.

 

Ziel der Veranstaltung

Die Teilnehmenden sollen konkrete Impulse, praxisnahe Handlungsempfehlungen und digitale Werkzeuge kennenlernen, um die Forschungszulage künftig einfacher, strategischer und erfolgreicher für ihre Innovationsvorhaben einzusetzen.

Referenten: Michael B. Krause & Georg Kapounis

Diplom Kaufmann Michael B. Krause, Technische Universität Berlin, hat über mehr als 10 Jahre Erfahrung als CEO/CFO in unterschiedlichen mittelständischen Unternehmen.
Er ist aktuell CEO beim Deutschen Institut für Management & Innovation GmbH und auch bei der CHP Rechtsanwalt & Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB beschäftigt, wo er sich u.a. im Steuerwesen, Controlling und Finanzen mit neuen digitalen Produkten beschäftigt. Seit 2015 ist er an unterschiedlichen Hochschulen Dozent u.a. für die Themen Finance, Geschäftsmodelle, Entrepreneurship, Digitalisierung sowie Innovationsmanagement. Darüber hinaus hat er u.a. diverse Bücher veröffentlicht, zuletzt den „Innovationscode“. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Verbandes innovativer Unternehmen.

Dipl.-BW. (FH) Georg Kapounis unterstützt seit mehr als 15 Jahren Unternehmen bei der Beantragung von F&E-Förderungen. Der Schwerpunkt seiner Beratungstätigkeit liegt auf der steuerlichen Forschungsförderung in Deutschland, Österreich und Griechenland. Aus der praktischen Notwendigkeit heraus, Daten verschiedener Akteure effizient zu erfassen, zu strukturieren und aufzubereiten, entstand die Plattform EasyFZul. Mithilfe der Plattform können FZul-Anträge weitgehend automatisiert und in einem Bruchteil der üblichen Bearbeitungszeit abgewickelt werden. Ein Jahr seit Einführung werden über EasyFZul bereits Fördervolumina von mehr als 7 Mio. € gemanagt. Es bestehen Kooperationen mit bwcon und dem Chemie-Cluster Bayern.

Unternehmen: milia
milia Innovationsberatung ist ein spezialisiertes Beratungsunternehmen für steuerliche Forschungsförderung mit Fokus auf Deutschland, Österreich und Griechenland. Das Unternehmen unterstützt Firmen dabei, Forschungs- und Entwicklungsprojekte strategisch zu identifizieren, förderfähig aufzubereiten und steuerliche Förderinstrumente wie die Forschungszulage oder Forschungsprämie optimal zu nutzen. Dabei begleitet milia den gesamten Prozess von der Förderfähigkeitsprüfung über die Antragstellung bis zur administrativen Umsetzung – häufig auf erfolgsbasierter Basis. Ergänzt wird die Expertise durch ein Netzwerk aus wissenschaftlichen Partnern und Fachexperten aus Bereichen wie Physik, Chemie und Maschinenbau.