KI ist verfügbar, aber der Wettbewerb wird woanders entschieden – ein Statement von Rainer Färber

Categories: Künstliche Intelligenz & IT, ThemenreihePublished On: 29. Juli 2026
Über einem Tablet, dass gehalten wird, schwebt ein digitales Gehirn.

Künstliche Intelligenz ist längst keine Zukunftstechnologie mehr, sondern bereits heute ein zentraler Bestandteil wirtschaftlicher Transformation. Laut McKinsey & Company kann KI langfristig einen globalen wirtschaftlichen Mehrwert in Billionenhöhe generieren.

Während Unternehmen in den USA und China massiv in KI investieren und Anwendungen konsequent skalieren, zeigt sich in Europa ein differenzierteres Bild. Viele Unternehmen befinden sich noch in Pilotphasen oder testen einzelne Anwendungsfälle.

Die Herausforderung liegt dabei weniger in der Technologie selbst – diese ist grundsätzlich verfügbar –, sondern in der strategischen Einordnung.

  • Wo schafft KI echten Mehrwert?

  • Welche Prozesse profitieren nachhaltig davon?

  • Und wo entsteht lediglich zusätzlicher Aufwand ohne klaren Nutzen?

Hinzu kommen Unsicherheiten in Bezug auf Datenverfügbarkeit, Integration in bestehende Systeme und organisatorische Voraussetzungen.

Gerade in einem Umfeld steigenden Wettbewerbsdrucks wird deutlich: Nicht die Verfügbarkeit von Technologie entscheidet, sondern die Fähigkeit, sie sinnvoll einzusetzen.

Meine Meinung: KI wird nicht automatisch zum Wettbewerbsvorteil. Der Unterschied entsteht dort, wo Unternehmen klare Prioritäten setzen und konsequent in die Umsetzung gehen.

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