Mehr Zuschläge, bessere Preise – ein Interview mit Hans-Jürgen Schwarzer

Categories: Künstliche Intelligenz & IT, Management & New WorkPublished On: 9. April 2026
Eine Stadtansicht in der Abenddämmerung mit einem leuchtenden Netz darüber.

04/2026 – Hans-Jürgen Schwarzer zeigt wie KI den Anwender unterstützen kann versteckte Einflussgrößen bei Ausschreibungen zu bewerten und das eigene Produkt zu Wettbewerbern, im Kontext der Ausschreibung und im Zusammenhang mit der Preisrealität richtig einzuordnen.

Hans-Jürgen Schwarzer ist Gründer und Geschäftsführer der Software + Internet GmbH in Mainz und hat das Unternehmen 1986 als Software- und IT-Unternehmen gegründet. In seiner Arbeit verbindet er strategische Konzeption mit pragmatischer Umsetzung und fokussiert auf messbare, wirtschaftliche Ergebnisse, insbesondere in den Feldern Marketing, Sales, Künstliche Intelligenz, Software Development und Unternehmensentwicklung.

Lesen Sie im Interview mit Hans-Jürgen Schwarzer wie KI-Agenten Wettbewerbsstrukturen und Produktmerkmale systematisch und bewerten und daraus klare Empfehlungen ableiten.

Wie fühlt es sich an, eine Ausschreibung zu verlieren – und wie viel davon liegt nicht am Produkt, sondern am Preis? Wo setzt KI genau an, um diese Unsicherheit aus dem Angebotsprozess zu nehmen?

Eine verlorene Ausschreibung fühlt sich wie ein persönlicher Rückschlag an. Man investiert Energie, Erfahrung, Überzeugung und fragt sich danach, ob das eigene Angebot nicht gut genug war oder zu teuer. In Wahrheit entscheiden oft Faktoren außerhalb des Produkts. KI schafft hier Klarheit: Sie macht verborgene Einflussgrößen sichtbar, bewertet Wettbewerb, Kontext und Preisrealität objektiv und ersetzt Bauchgefühl durch belastbare Entscheidungsgrundlagen.

Viele Angebotsentscheidungen beruhen noch auf Erfahrung und Bauchgefühl. Was verändert sich, wenn KI Wettbewerbssituationen, Angebotsstrukturen und Produktmerkmale systematisch bewertet – und daraus klare Preisempfehlungen ableitet?

KI verschiebt Angebotsentscheidungen von Intuition zu Kontrolle. Sie identifiziert die wirklich preisrelevanten Faktoren im Wettbewerb, in der Angebotsstruktur und im Produkt – und macht sie unmittelbar nutzbar. Entscheidungen werden schneller, belastbarer und skalierbar. Statt interner Diskussionen entstehen klare, faktenbasierte Preisempfehlungen. Das reduziert Risiko, erhöht Abschlusswahrscheinlichkeit und verschafft CEOs einen messbaren Wettbewerbsvorteil.

Welche Daten machen in der Praxis wirklich den Unterschied? Warum sind saubere Strukturen und die richtigen Produkt- und Entwicklungsinformationen oft wertvoller als große, aber unscharfe Datenmengen?

In der Praxis entscheiden nicht Datenmengen, sondern Datenklarheit. Saubere Strukturen schaffen eindeutige Bedeutungen und klare Zusammenhäng. Erst dann wird KI wirklich produktiv. Große, unscharfe Datenmengen erzeugen Fehlerrisiken durch Fehldeutungen. Das kostet Zeit, Geld und Fokus. Klare Produkt- und Entwicklungsdaten reduzieren Komplexität, beschleunigen Entscheidungen und liefern messbaren Business-Impact.

Wenn Teilnehmende das Seminar verlassen: Was ist der wichtigste Aha-Moment, der ihnen zeigt, dass Predictive Pricing kein Zukunftsthema ist, sondern heute schon konkret umsetzbar – auch in ihrer Organisation?

Teilnehmer erkennen: Predictive Pricing ist keine Vision, sondern sofort umsetzbar. Der Aha-Moment entsteht, wenn sie sehen, dass selbst komplexe Ausschreibungen heute bereits KI-gestützt berechnet werden können. Entscheidend ist das neu gewonnene Vertrauen: KI ist kein Experiment, sondern ein leistungsfähiges Werkzeug, das sich pragmatisch in bestehende Prozesse integrieren lässt – auch in der eigenen Organisation.

Das Event ‘Mehr Zuschläge, bessere Preise: Predictive Pricing mit KI-Agenten für Ausschreibungen’ findet am 14.04.2026, 16.00-17.00 Uhr statt. Anmelden und dabei sein!

zurück