Neue Arbeitswelt, alte Regeln: passt das noch zusammen? Ein Statement von Rainer Färber

Ein Mann mit offenen Händen zwischen denen mehrere Symbole schweben.

06/2026 – Die Arbeitswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Digitalisierung, Fachkräftemangel und veränderte Erwartungen an Arbeit führen dazu, dass klassische Organisationsmodelle zunehmend an ihre Grenzen stoßen.

Neue Ansätze wie agile Arbeitsmethoden, projektbasierte Zusammenarbeit und flexible Strukturen gewinnen an Bedeutung. Studien von Gallup zeigen jedoch, dass viele Unternehmen weiterhin Schwierigkeiten haben, diese Veränderungen erfolgreich umzusetzen.

Eine zentrale Herausforderung liegt dabei in der Organisation von Wissen.
In modernen Arbeitsmodellen entsteht Wissen zunehmend kollaborativ – oft über Abteilungen, Unternehmen und sogar Branchen hinweg.

Das führt zu neuen Fragestellungen:

  • Wem gehört gemeinsam entwickeltes Wissen?

  • Wie wird es geschützt, ohne Zusammenarbeit zu behindern?

  • Und wie wird daraus langfristige Wertschöpfung generiert?

Genau hier zeigt sich, dass Management heute weit über klassische Führungsaufgaben hinausgeht. Es geht nicht mehr nur um Steuerung, sondern um die Gestaltung von Rahmenbedingungen, in denen Innovation entstehen und genutzt werden kann.

Meine Meinung: Modernes Management muss heute zwei Dinge gleichzeitig leisten: Zusammenarbeit ermöglichen und gleichzeitig klare Strukturen für die Nutzung, den Schutz und die Verwertung von Wissen schaffen.

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