Unsichere Märkte: warum gerade jetzt investiert werden muss – ein Statement von Rainer Färber

Ein Tisch ist von oben fotografiert. Auf diesem liegen Stifte, Post-its, Diagramme und ein Laptop.

07/2026 – Die aktuelle wirtschaftliche Lage ist geprägt von Unsicherheit: schwaches Wachstum im Euroraum, anhaltend hohe Energiepreise, geopolitische Spannungen und eine zunehmende Fragmentierung globaler Märkte. Laut International Monetary Fund liegt das Wachstum in vielen europäischen Volkswirtschaften weiterhin unter dem globalen Durchschnitt, während gleichzeitig Investitionen zurückgehen.

In dieser Situation reagieren viele Unternehmen nachvollziehbar mit Vorsicht: Budgets werden überprüft, Projekte verschoben und Risiken reduziert. Besonders langfristige Innovationsvorhaben geraten dabei schnell unter Druck.

Gleichzeitig zeigt ein Blick auf vergangene Krisenphasen ein anderes Muster: Unternehmen, die gezielt weiter investieren – insbesondere in Innovation und neue Technologien – gehen gestärkt aus schwierigen Marktphasen hervor.

Hier kommen Förderprogramme ins Spiel. In Deutschland und der EU stehen jährlich Milliardenbeträge für Forschung, Entwicklung und Transformation zur Verfügung. Diese Programme sind darauf ausgelegt, Risiken abzufedern und Investitionen auch in unsicheren Zeiten zu ermöglichen.

In der Praxis werden diese Möglichkeiten jedoch häufig nicht strategisch genutzt. Fördermittel werden eher als zusätzliche Option betrachtet, nicht als integraler Bestandteil der Investitionsstrategie.

Meine Meinung: Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten entscheidet sich die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Wer jetzt gezielt investiert – unterstützt durch geeignete Instrumente – schafft die Grundlage für Wachstum, sobald sich die Rahmenbedingungen wieder stabilisieren.

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