Wissen wird geteilt wie nie, aber wer macht daraus Stärke? – ein Statement von Rainer Färber

Categories: IP & Verwertung, ThemenreihePublished On: 18. August 2026
Eine Hand, die auf einem Bildschirm ein Copyright-Symbol antippt.

Die Art, wie Innovation entsteht, hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert.

Wissen wird heute stärker denn je geteilt – über Unternehmensgrenzen hinweg, in Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, in Netzwerken und digitalen Plattformen. Offene Innovationsprozesse, gemeinsame Projekte und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind zur Normalität geworden.

Diese Entwicklung bringt große Chancen mit sich:

  • schnellere Entwicklung von Lösungen

  • Zugang zu unterschiedlichen Perspektiven

  • effizientere Nutzung von Know-how

Gleichzeitig entsteht eine neue Herausforderung:
Wie gelingt es, in einem offenen System die eigene Position zu definieren und zu stärken?

Gerade im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld, das von Unsicherheit und globalem Wettbewerb geprägt ist, wird diese Frage zunehmend relevant. Unternehmen müssen sich nicht nur technologisch differenzieren, sondern auch strategisch im Umgang mit Wissen und Ergebnissen.

Dabei geht es weniger um Abschottung, sondern um Klarheit:

  • Welche Rolle übernimmt man in Kooperationen?

  • Wie werden eigene Stärken sichtbar gemacht?

  • Und wie entsteht aus gemeinsamem Wissen ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil?

Die Balance zwischen Offenheit und strategischer Positionierung wird damit zu einem zentralen Erfolgsfaktor.

Meine Meinung: Offene Innovation ist eine Chance – aber nur für diejenigen, die wissen, wie sie ihre Rolle darin aktiv gestalten.

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